Forum der Gemeinschaft wappenführender Familien

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 Betreff des Beitrags: Schib
Ungelesener BeitragVerfasst: 04.11.2011, 21:22 
Hallo alle und liebe Grüsse aus der Schweiz

Ich befasse mich noch nicht all zu lange mit Heraldik und Wappenkunde, bin jedoch schon zur Schlussfolgerung gekommen, dass das Wappen wohl sehr stakt mit dem Namen zusammenhängt.
Was die Ermittlung der Vorfahren betrifft da ist für mich klar das ich bei Gemeinden und x-Ämtern aufmarschieren muss, für die Bedeutung des Namens bräuchte ich aber irgendwie Hilfe.

Was ich weiss ist:
Mein Grossvater ist in der Gemeinde Kaiseraugst aufgewachsen und hat sich so um 1960 in der Stadt Zürich einbürgen lassen, hier ist dann auch mein Vater und ich "gross geworden". Gemäss meinem Grossvater kommen wir ursprünglich aus der Gemeinde Möhlin und er hat auch ein Wappen aufgespürt, für mich ist aber absolut unklar ob er diese Informationen davon abgeleitet hat das der Name da mal vorgekommen ist (und mit dem auch das Wappen) oder ob wir zu diesem "Stamm" auch effektiv eine Verbindung haben. :roll:

Wie gesagt, der Familienname ist "Schib". Auf dem Wappen, sofern die Info relevant ist, sind unter anderm auch silberne Scheiben zu finden.

Könnt ihr mir bisschen unter die Arme greifen resp. helfen?


Herzlichen Dank im Voraus!


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 Betreff des Beitrags: Re: Schib
Ungelesener BeitragVerfasst: 05.11.2011, 13:12 
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Hallo :winke:

in den großen Wappenrollen wie Siebmacher, Rietstap, (Kenfenheuer Namensregiester) sind keine Wappen unter dem Namen "Schib" verzeichnet. Das bereits gefundene Wappen (Schib) ist u.U. nur in einem kirchlichen Archiv vermerkt worden und keinem der bekannten Wappenrollen gemeldet worden. Beachten sollte man das Namensgleichheit nicht Wappengleichheit bedeutet und nicht jede Familie hat überhaupt ein Wappen gehabt. Auch können sich Namen in Laufe der Jahrzehnten bei Umzügen der Namensträger in verschiedene Gegenden... in der Schreibweise ändern. Hier kann dann nur Ahnenforschung im Mannesstamm Aufklärung bringen wie der ursprüngliche Name geschrieben wurde, dabei taucht auch wenn vorhanden, ein Wappen auf...
Vielleicht finden noch andere Kollegen hier im Forum etwas zu dem Namen??

Gruß PEER :schreiber:

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 Betreff des Beitrags: Re: Schib
Ungelesener BeitragVerfasst: 05.11.2011, 20:30 
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 Betreff des Beitrags: Re: Schib
Ungelesener BeitragVerfasst: 05.11.2011, 21:00 
Danke für die Antworten!

PEER, das wundert mich nicht wirklich, dass das Wappen nirgends offiziell registriert ist :) Aber dann ignorier ich vorerst das "gefundene" Wappen und find ggf. mal noch was...

Amti, herzlichen Dank.

Hat noch wer Ideen/Inputs betreffend dem Namen resp. dessen Herkunft/Bedeutung?


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 Betreff des Beitrags: Re: Schib
Ungelesener BeitragVerfasst: 06.11.2011, 02:08 
Herzlich willkommen!

Bist Du mit den Schib aus Möhlin verwandt? Ich denke, daß doch mindestens einer von den beiden sehr bekannten Möhlinern (die Schib-Brüder Karl 1898-1984 und Paul 1901-1990 meine ich) entsprechende Familienforschung betrieben hat. Wenn man da anknüpfen könnte, wäre schon viel gewonnen ;)

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Schib
Ungelesener BeitragVerfasst: 06.11.2011, 17:45 
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 Betreff des Beitrags: Re: Schib
Ungelesener BeitragVerfasst: 08.11.2011, 08:40 
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 Betreff des Beitrags: Re: Schib
Ungelesener BeitragVerfasst: 03.01.2012, 09:20 
Hi alle

Sorry, hatte Vordiplomprüfungen und durfte mich denen widmen.

Vielen Dank für die vielen Willkommensnachrichten=)

Von Karl habe ich auch ein Buch zu Hause, mal schauen ob ich jemanden seiner Nachkommen finde der gewillt ist mir ein paar Infos zu geben^^


Grüsse!


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 Betreff des Beitrags: Re: Schib
Ungelesener BeitragVerfasst: 04.01.2012, 12:39 
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Zum Namen: Schib kann eine Verkürzung/Variante von Schieber oder Schiebel sein, letzteres geht auf Schübel zurück. Gibt sicherlich noch mehr Möglichkeiten von wo sich der Name ableiten läßt aber da hier aber schon auf Scheiben im Wappen verwiesen wurden: Das Wort "Scheibe" geht auf das mittelhochdeutsche Wort "schibe" zurück. [Was für ein Zufall^^] Eine alte Bedeutung davon ist Rad. Ansonsten würde es ein Herkunftsname von einem runden Flurstück (halt ähnlich einer Scheibe) oder einem Ort namens Scheibe sein. Heute gibt es im deutschsprachigen Raum lt. Wikipedia noch sieben solcher Orte, drei davon in Tirol, was ja von der Schweiz nicht allzu weit weg ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schib
Ungelesener BeitragVerfasst: 04.01.2012, 17:50 
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Hallo, :winke:

ein Ort in Thüringen heisst: Scheibe-Alsbach :dh:


Scheibe [Bearbeiten]
"Die Anfänge von Scheibe liegen bereits vor 1618. Im Coburger Kastenamtsbuch von 1492-1510 wird der Name Scheuba-Scheibe in der Beschreibung des Forschengreuther Forstes erwähnt. Der Name selbst könnte slawischen Ursprungs sein. Zunächst befand sich dort ein Eisenhammer mit einem Schmelzwerk und zirka zwei oder drei Häuser für die Arbeiter. Das Hammerwerk wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört und nicht wieder in Betrieb genommen. 1737 wurde aus dem ehemaligen Herrenhaus ein Forsthaus. Holzfäller erhielten dort von der Herrschaft Schwarzburg-Rudolstadt unentgeltlich Bauplätze. Die Einwohner von Scheibe waren nach dem drei (Fuß)Stunden entfernten Meuselbach eingepfarrt. 1740 wurde Scheibe aufgrund der großen Entfernung durch unwegsamen Wald nach Meuselbach durch den Abschluss eines Rezesses nach Steinheid eingepfarrt. Der Weg nach Steinheid war zwar nicht so weit, aber dennoch beschwerlich, weil es eine Stunde nur bergauf ging.

Im Jahre 1780 bestand der Ort aus elf Häusern, einem Forsthaus, einer Rußhütte und einer Schneidemühle. Ebenfalls seit 1780 gab es im Dorf einen Lehrer, der die fünf bis sechs Kinder privat unterrichtete. Erst dann kam es zur Errichtung eines Gottesackers, da man im Winter gezwungen war, die Leichen wochenlang unbeerdigt liegen zu lassen. 1796 wurde erstmals ein Schulze (Bürgermeister) ernannt. 1821 wurde eine Schule errichtet. 1835 gründete Louis Oels aus Blankenhain die Porzellanmanufaktur Scheibe-Alsbach, die 1843 an die Herren Kister und Dressel überging. Durch die Gründung der Porzellanfabrik wuchs Scheibe schnell. 1838 erfolgte die zwangsweise Übersiedelung der Einwohner des benachbarten Glashüttendorfes Habichtsbach, das 1735 von Glasermachern aus Schmalenbuche gegründet worden war. 1815 bestand es aus drei Häusern und hatte 28 Einwohner. Als erster Pfarrer von Scheibe wirkte August Gehring, der auf einer Collekten-Reise von 1842 bis 1845 zirka 5000 Gulden zum Bau einer Kirche sammelte [2]. Seit der Gründung gehörte Scheibe wie Alsbach zum Amt Schwarzburg, später zum fürstlich-schwarzburgischen Landratsamt Königsee."(Wikipedia)




LG

Achim

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"Nun aber bleiben GLAUBE, HOFFNUNG und LIEBE, diese drei:
die größte aber von diesen ist die LIEBE:" Paulus (1.Korinther 13:13)


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